Golf GTI alpinweiss
Restaurationsbericht
Umbau Postgolf auf Golf GTI
1. Kapitel – Lackiervorbereitungen
Nachdem wir uns entschieden hatten unseren jahrelang lagernden Postgolf von 1980 in einen Golf GTI umzuwandeln, begannen wir mit den Karosserivorbereitungen.
Die Blechreparaturarbeiten beliefen sich lediglich auf einen neu eingeschweißten Radlauf hinten links, beiden Endspitzen sowie Kleinreparaturen am Heckblech und Heckklappe, wo ebenfalls der Rost über das Blech hergefallen war.
Übrigens ist es erwähnenswert, dass der Postgolf zuletzt als Fahrschulwagen gedient hatte und in der Zeit einmal komplett mut rotem Lack sehr unfachmännisch „übergeduscht“ wurde. Das hieß für uns: „schleifen was das Zeug hält“
Im Bereich Motorraum blätterte der Lack stellenweise fast von allein ab, da nicht vernünftig angeschliffen wurde vor der Rotlackierung. Andere Stellen wie z. B. das Dach oder die Türen erwiesen sich als hartnäckig und mussten lange mit dem Exzenterschleifer bearbeitet werden.
Die Unebenheiten wurden kurzer Hand von unserem Lackierer Martin mit Spachtelmasse ausgeglichen und feingeschliffen. Hier im Bild 2 aus gut zu erkennen, die Fahrschulpedalerie im Fußraum des Beifahrers.
Auf Bild 3 und 4 seht ihr den neu eingeschweißten Radlauf. Hier bereits fein gespachtelt.
Lackierer Martin bei den Schleifarbeiten am rechten hinteren Radlauf.
Zwei Wochen lang wurde abends nach Feierabend tüchtig geschliffen und gespachtelt. Nun war es soweit das die Karosserie endlich Form annahm. Hier wird der Innenraum abgeklebt damit der Füller aufgetragen werden konnte. Den Himmel hatten wir quasi umsonst abgeklebt denn der wurde später gegen einen schwarzen GTI-Himmel ersetzt.
Die Türen und Heckklappe vor dem Füllern.
Auch der Innenraum wurde aufwendig geschliffen um Unebenheiten und Lacküberlagerungen einzuebnen.
Der Motorraum wurde auch abgeklebt, denn der Dieselmotor wird erst später gegen einen 1,6 Liter GTI Motor ausgetauscht. Auch dann erst wird der Motorraum fein säuberlich lackiert.
Bilder direkt nach dem Auftragen des Füllers.
Das Feinschleifen des Füllers sorgte für ein sehr schönes Finish.
Hier noch die fertig gefüllerten Anbauteile.
Die Lackierung übernahm Martin in der Lackierkabine. Hier ist er bereits beim nachpolieren des Golfs nachdem er die erforderliche Zeit in der „Brennkammer“ verbracht hatte.
Hier sehr schön der Farbkontrast zwischen dem frischen alpinweiß und dem Mix aus postgelb und unbekanntem rot.
Nach der Politur musste der Einser wieder raus ins Kalte um auf den Trailer verladen zu werden, denn im Anschluss ging es sofort zurück in die Werkstatt.
Dort war die erste Amtshandlung eine ausgiebige Hohlraumkonservierung. Sechs Kilogramm ála Mike Sanders Korrosionsschutzfett bedecken nun die Blechwände aller Hohlräume.
Die ersten GTI-Merkmale schmücken die noch nackte Karosserie.
Aktualisiert ( Mittwoch, den 17. März 2010 um 15:52 Uhr )




















